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Berichte |
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Attergauer Kultursommer, 28. Juli 2006
Kronen Zeitung vom Sonntag 30. Juli 2006
Kultur / "Kritik in Kürze" |
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Zu
einer musikalischen „Reise um die Welt“ lud das Danubia Saxophon
Quartett Wien beim Attergauer Kultursommer auf Schloss Kogl.
Im
stimmungsvollen Schlosshof bewies das Quartett, dass Saxophone auch
für Werke von Vivaldi, Bach und Scarlatti sehr gut einsetzbar
sind.
Erfrischend
wirkten die moderneren Einlagen von Florian Bramböck. Die
„Publikumsgeschmacksanbiederungssuite“ erfüllte ihren Zweck.
Die Weltreise wurde mit Gershwin und Curtis ganz amerikanisch – das
internationale Flair New Yorks war zum Greifen nahe.
Immer
wieder machte die Reisegesellschaft Danubia in Österreich
Station: So konnte man auch den 1927 verstorbenen
oberösterreichischen Komponisten Rudolf Müller mit einer
Sonate kennen lernen. Ein freudvoller Abend. |
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KS
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Steirischer - Tonkünstlerbund
Konzerte im ersten Halbjahr 2004 |
Bilder
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Dem DANUBIA SAXOPHON
QUARTETT WIEN geht der Ruf voraus, als künstlerisches Ziel
absolute Perfektion anzustreben. Die Erwartungen wurden
jedoch bei weitem übertroffen: zur erreichten Perfektion
nämlich trat das Musikantische, die Musizierlust, die
Freude am Darbieten; zur Genauigkeit trat der
künstlerische Schwung, zur Freude am Detail der große
Bogen – kurz: es war ein Konzert der Sonderklasse, das
Harald Müller (Sopransaxophon), Alfred Reiter
(Altsaxophon), Barbara Hanisch am Tenor- und Peter
Girstmair am Baritonsaxophon im 18. Jänner 2004 im gut
besuchten Florentinersaal ablieferten.
So nimmt es nicht Wunder, dass man bei den anwesenden
Komponisten nur vergnügte Gesichter bemerken konnte: Davis
Johnston schuf mit Rocondo á 4 ein Werk, in welchem sich
Unrast und gute Laune die Waage hielten.
Karl Haidmayer erzählte in gewohnt launiger Weise von
jenem Ärztekongress in Paris, für den er sein 3.
Saxophonquartett schrieb, dessen Schlusssatz er
Antispasmodium (Entkrampfungsmittel) taufte.
Franz Cibulka nennt seine Werke, in denen konventionelle
Instrumentalklänge sich mit elektronisch generierten
Klängen zusammen tun „Digression“ (Abspaltung). Seine Nr.
4 sind eindrucksstarke Klangbilder, denen durch die
Addition von Elektronik Magie zugesellt wurde.
Viktor Fortin taufte sein 2. Saxophonquartett „Harlequin“
nach seinem turbulenten Schlusssatz. Die virtuose und
abwechslungsreiche Interpretation wurde mit besonders
lebhaftem Beifall quittiert.
Eine Art musikalisches Tagebuch verfasste Georg
Arányi-Aschner mit seinen tief empfundenen
„Seelensplittern“, eines seiner, wie er selbst ironisch
meinte, vielen „letzten Werke“.
Gerhard Präsent steuerte mit seiner Petite Symphonie du
Pégaü ein äußerst kurzes Werk bei, das seine amüsante
Kürze aus dem Umstand ableitet, dass es auf einem -
Weinetikett einer prominenten burgundischen Weinfirma
Platz haben musste.
Dass auch in deren Bundesländern faszinierende
Saxophonmusik komponiert wird, ließ sich an den Werken der
„Nicht-Steirer“ ablesen: Peter Engl, Florian Bramböck und
Clemens Ebenbichler waren mit durchwegs beeindruckenden
Werken vertreten – kein Wunder bei der kongenialen
Interpretation des DANUBIA Saxophonquartetts! |
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V. F.
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